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Fruchtbarkeitsstörungen
Bei fast der Hälfte aller Fälle von Kinderlosigkeit
ist die männliche Seite mehr oder weniger ausgeprägt mitbeteiligt.
Die fachärztliche Untersuchung des Mannes (körperliche
Untersuchung inklusive Ultraschall, Hormonwerte im Blut und Laborkontrolle
der Samenflüssigkeit, sogenanntes Spermiogramm) sind unabdingbare
Voraussetzungen für die Beratung des Paares im Hinblick auf
ein mögliches Therapieverfahren. Als langjähriges Vorstandsmitglied
der Schweizerischen Gesellschaft für Fertilität, Sterilität
und Familienplanung hat sich Chefarzt Dr.Jean-Luc Fehr intensiv
mit der Thematik befasst. Dabei ist die enge Zusammenarbeit mit
Dr.Peter Fehr (FMH Gynäkologie und Reproduktionsmedizin, Rheinweg
7, 8200 Schaffhausen, e-mail: praxis@fehr-ivf.ch)
entscheidend für die hohe Erfolgsrate.
Behandlungsspektrum:
Abklärung der Fruchtbarkeit mittels Hodenbiopsie (Gewebsentnahme)
und
meist gleichzeitige Gewinnung von Spermien zum tieffrieren (Kryokonservierung)
zwecks späterer Möglichkeit der assistierten Fertilisierung
(ICSI, IVF).
Bei stark verminderter Spermienbildung im Hoden wird dieser mittels
zahlreicher, kleiner Einschnitte und mikroskopischer Abstrichuntersuchung
auf noch vorhandenes günstiges
Gewebe abgesucht. Dieses Vorgehen erhöht die Menge und Qualität
der Spermiengewinnung im Hinblick auf eine spätere künstliche
Befruchtung und verhindert eine zu ausgedehnte Gewebsentnahme am
Hoden.
Refertilisationsoperationen (Rückgängigmachung der Unterbindung
beim Mann) werden seit 1992 ausschliesslich mit dem Operationsmikroskop
vorgenommen. Damit wird eine hohe Erfolgsrate erzielt. Gleichzeitig
kann beim Eingriff auch eine Kryokonservierung von Spermien vorgenommen
werden, so dass bei einem späteren Ausbleiben des Erfolges
ohne erneuten Eingriff eine künstliche Befruchtung durchgeführt
werden kann.
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